Warum der Keller zum Problembereich wird
Der Keller ist für viele Haushalte das, was man höflich als „Abstellraum" bezeichnet – und weniger höflich als „Rumpelkammer". Über die Jahre sammeln sich dort Dinge an, die man „irgendwann noch brauchen könnte": alte Möbel, Kartons vom letzten Umzug, ausrangierte Elektrogeräte, Werkzeug, Dekorationsartikel und vieles mehr.
Das Problem: Irgendwann findet man nichts mehr, der Platz wird knapp, und die Übersicht geht völlig verloren. Spätestens dann ist es Zeit für eine gründliche Kellerentrümpelung.
Wir von ImmoClean & Clear helfen regelmäßig Haushalten in Stuttgart & Region dabei, ihre Keller zu entrümpeln. Aus dieser Erfahrung haben wir eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt.
Schritt 1: Vorbereitung und Planung
Bevor Sie loslegen, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen:
Zeit einplanen
- Für einen durchschnittlichen Keller (20-30 m²) sollten Sie mindestens einen ganzen Tag einplanen
- Bei sehr vollgestopften Kellern kann es auch ein Wochenende dauern
- Planen Sie Pausen ein – die Arbeit kann körperlich anstrengend sein
Material bereitstellen
- Müllsäcke in verschiedenen Größen
- Kartons für Dinge, die Sie behalten möchten
- Handschuhe (Arbeitshandschuhe und Einweghandschuhe)
- Staubmaske für staubige Bereiche
- Marker und Klebeband zum Beschriften
- Taschenlampe für schlecht beleuchtete Ecken
Entsorgungsmöglichkeiten klären
- Wann ist der nächste Sperrmülltermin?
- Welche Öffnungszeiten hat der Wertstoffhof?
- Gibt es einen Container oder Transporter zum Abtransport?
Schritt 2: Alles raus und Überblick gewinnen
Der effektivste Weg, einen Keller zu entrümpeln, ist radikal: Alles raus!
- Räumen Sie den Keller komplett leer
- Legen Sie alle Gegenstände auf einer freien Fläche aus (Garten, Garage, Hof)
- Nutzen Sie das Tageslicht, um jeden Gegenstand genau zu begutachten
Dieser Schritt mag aufwändig erscheinen, hat aber entscheidende Vorteile:
- Sie sehen wirklich alles, was sich im Keller befindet
- Sie können den leeren Keller reinigen
- Sie müssen bewusst entscheiden, was zurück darf
Schritt 3: Das Vier-Stapel-System
Sortieren Sie nun jeden Gegenstand in eine von vier Kategorien:
Stapel 1: Behalten
Gegenstände, die Sie:
- Regelmäßig nutzen (mindestens einmal pro Jahr)
- Einen konkreten Verwendungszweck haben
- Emotional wichtig sind (Erinnerungsstücke, Familienerbstücke)
Stapel 2: Verkaufen
Gegenstände, die:
- Noch funktionsfähig und in gutem Zustand sind
- Einen gewissen Wert haben
- Sie nicht mehr benötigen
Tipp: Für den Verkauf eignen sich lokale Kleinanzeigen, Flohmärkte oder spezielle Online-Plattformen.
Stapel 3: Verschenken / Spenden
Gegenstände, die:
- Noch brauchbar sind
- Keinen großen Verkaufswert haben
- Anderen Menschen nützen können
Anlaufstellen: Soziale Einrichtungen, Kleiderkammern, Nachbarn, Familie
Stapel 4: Entsorgen
Gegenstände, die:
- Kaputt oder beschädigt sind
- Niemand mehr brauchen kann
- Veraltet oder unbrauchbar sind
Schritt 4: Kategorien innerhalb der Behalten-Stapel
Die Dinge, die Sie behalten möchten, sollten Sie weiter sortieren:
- Saisonale Gegenstände: Weihnachtsdeko, Sommerausrüstung, Winterreifen
- Werkzeug und Heimwerker-Material
- Sport- und Freizeitausrüstung
- Erinnerungen und Familienarchiv
- Ersatzteile und Reserve
Beschriften Sie Kartons und Kisten klar und deutlich. So finden Sie später alles wieder.
Schritt 5: Fachgerechte Entsorgung
Nicht alles darf in den normalen Müll:
Was in den Sperrmüll kann:
- Alte Möbel (Holz, Metall)
- Matratzen und Lattenroste
- Teppiche
- Gartengeräte
Was zum Wertstoffhof muss:
- Elektrogeräte
- Batterien und Akkus
- Lacke und Farben
- Altöl
- Leuchtstoffröhren
Was professionell entsorgt werden muss:
- Asbest-haltige Materialien
- Große Mengen Bauschutt
- Chemikalien
Im Zweifel fragen Sie beim örtlichen Wertstoffhof nach oder beauftragen Sie einen Fachbetrieb.
Schritt 6: Keller reinigen
Nutzen Sie die Gelegenheit und reinigen Sie den leeren Keller gründlich:
- Spinnennetze und Staub entfernen
- Boden fegen und wischen
- Regale säubern
- Auf Feuchtigkeit oder Schimmel prüfen
- Lüften, lüften, lüften
Schritt 7: Clever einräumen
Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Das Wiedereinräumen mit System!
Ordnungsprinzipien:
- Häufig Genutztes in Griffhöhe und vorne
- Selten Genutztes weiter oben oder hinten
- Schwere Gegenstände unten
- Gleiche Kategorien zusammen aufbewahren
Hilfsmittel für dauerhafte Ordnung:
- Regalsysteme
- Transparente Boxen
- Haken für Werkzeug und Gartengeräte
- Beschriftungen
Wann Sie Profis beauftragen sollten
Eine Kellerentrümpelung ist machbar – aber nicht immer ist DIY die beste Lösung:
Professionelle Hilfe lohnt sich bei:
- Zeitmangel: Wenn Sie keine Wochenenden opfern möchten
- Körperlichen Einschränkungen: Schwere Gegenstände und Treppen
- Sehr vollgestopften Kellern: Ab 50 m² wird es aufwändig
- Entsorgungsproblemen: Große Mengen oder Sondermüll
- Mieterwechsel oder Verkauf: Wenn es schnell gehen muss
ImmoClean & Clear: Ihr Partner für Kellerentrümpelung
Wenn Sie Unterstützung bei der Kellerentrümpelung in Stuttgart & Region benötigen, sind wir für Sie da:
- Kostenlose Besichtigung vor Ort
- Transparentes Festpreisangebot
- Fachgerechte Entsorgung inklusive
- Schnelle Durchführung – auch kurzfristig
Nutzen Sie auch unseren Kostenrechner, um eine erste Einschätzung zu erhalten.
Kontaktieren Sie uns:
📞 07031 6953604
📧 [email protected]
Wir helfen Ihnen gerne, wieder Ordnung in Ihren Keller zu bringen!